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Einladung zum Café-Treff am 27. Februar 2020

Schon seit nahezu 20 Jahren gibt es den Café-Treff in Allertshofen – das besondere Angebot für Menschen jenseits der Lebensmitte, veranstaltet von der evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen und der Landeskirchlichen Gemeinschaft Allertshofen.

Wir laden herzlich ein zum nächsten Café-Treff am Donnerstag, den 27. Februar 2020, um 15 Uhr, im Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft, Alt Allertshofen 54 (neben dem EC-Freizeitheim). „Unterhaltsame Gedächtnisspiele“ – Unter dieser Überschrift informiert Rosemarie Schröder aus Brandau über wichtige Aspekte des Gedächtnistrainings mit praktischen Übungen.

Außerdem laden wir Sie zu Kaffee, Tee, Kuchen und natürlich auch zu einem „Schokoriegel“ für die Seele ein. Und darüber hinaus haben Sie Gelegenheit, fair gehandelten Kaffee zu kaufen.

Eingeladen sind alle Modautaler! Wir freuen uns über jeden, der kommt.

Einladung zum ersten Modautaler Cello-Workshop & Konzert

Die Cellistin Sue Schlotte lädt vom 25.-26.April 2020 zu ihrem Cello-Workshop „Learn by heart!” ins Modautal im Odenwald ein:

Blast den Staub von Euren Celli! Bringt Eure Saiten und Euch in Schwung!

Ich lade in diesem Cellokurs zum Ensemblespiel ein: einfach loslegen und nebenbei alles Wesentliche üben! Grundlage sind Melodien aus verschiedensten Kulturen und von Béla Bártok. Wer ganz frisch dabei ist, beteiligt sich mit leeren Saiten, wer auf dem Instrument schon klassisch zu Hause ist, lernt es neu kennen: ungewohnte Tonarten spielen, sich in allen Lagen frei bewegen, Flageolett-Töne zaubern, moderne Streichtechniken und Akkordgriffe ausprobieren. Es gibt für jedes Level viel zu entdecken! Basis des Kurses ist mein Songbook „Learn by heart!“. Improvisations-, Körper- und Rhythmusübungen bereichern den Kurs. Unsere Stücke arrangieren wir selbst.

Ein Musik-Workshop für alle Cellistinnen und Cellisten mit Spielerfahrung von „ganz frisch“ bis zu „weit fortgeschritten“!“

Der Cello-Kurs probt in der Hofreite in Brandau und schließt mit einem Konzert am Sonntag, 26. April um 16 Uhr in der Kirche St. Cosmas & Damian in Neunkirchen ab, zu dem alle Gemeindemitglieder, Freunde und Interessierte herzlich eingeladen sind!

Termin: 25.-26.04.2020

Kurs: Sa., 25.04., 10–21 Uhr & So, 26.04., 10–15 Uhr in der Hofreite / Brandau

Konzert: So., 26.04. um 16 Uhr in St. Cosmas & Damian / Neunkirchen

Weitere Infos und Anmeldung: unter www.sueschlotte.de

Autor Schlink: Kirchenaustritt sollte gegenüber Kirche erklärt werden

Der Jurist und Schriftsteller Bernhard Schlink hat sich dafür ausgesprochen, dass Kirchenaustritte künftig auf Pfarrämtern statt wie bislang auf Standesämtern oder bei Amtsgerichten erklärt werden sollten. "Wo ein zwischenmenschliches Verhältnis ernst genommen wird, wird es nicht beendet, indem eine Stelle, die mit dem zwischenmenschlichen Verhältnis nichts zu tun hat, angerufen wird", erklärte Schlink in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Auf diese Weise könnten die Kirchen einen besseren Eindruck davon erlangen, aus welchen Gründen ihre Mitglieder sich von ihnen abwenden und die Entscheidung möglicherweise noch umkehren, erklärte der Autor ("Der Vorleser") laut Vorabmeldung. Zumindest könnten die Kirchen durch ein aufmerksames und zugewandtes Gespräch in guter Erinnerung bleiben.

Zwar dürfe niemand gegen seinen Willen in eine Diskussion verstrickt werden, betonte Schlink. Aber viele Austrittswillige hätten ohnehin das Bedürfnis, ihre Entscheidung zu begründen oder über den Anlass zu diskutieren. Dieses Bedürfnis könne von den derzeit zuständigen Behörden aber nicht befriedigt werden.

Ein Recht darauf, bereits beim Akt des Austritts vom Kontakt mit den Kirchen verschont zu bleiben, gebe es nicht, erklärte der 75-Jährige. Umgekehrt stehe auch das Kirchenrecht einer bürokratischen Mitwirkung beim Austritt nicht entgegen.

Die Kirche verliert bis 2060 die Hälfte ihrer Mitglieder, sagen Forscher voraus.

10,5 Millionen. So viele Mitglieder wird die ­evangelische Kirche in Deutschland 2060 vermutlich haben. Halb so viele wie heute. Das hat das Freiburger Forschungszentrum Generationen­verträge errechnet.

Die Prognose überrascht nicht. Seit Jahren schrumpft die Schar der Kirchenmitglieder. Wenn die jährliche Statistik dazu veröffentlicht wurde, hieß es oft aus den Kirchenämtern, man könne halt nicht viel gegen die demografische Entwicklung machen. Doch die Freiburger Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Rückgang vor allem daran liegt, dass so viele Menschen aus der Kirche austreten. Das ist neu. Und daran kann die Kirche durchaus etwas ändern. Sie muss sich dafür nicht neu erfinden, sondern umsetzen, was längst erkannt wurde.

Bischöfinnen und Bischöfe können ihre Glaub­würdigkeit stärken, indem sie die vielen Fälle sexueller Gewalt konsequent und transparent aufklären. Gemeinden können sich öffnen, die Menschen in der Nachbarschaft nach ihren Bedürfnissen fragen und sie kontinuierlich einbeziehen. Das ist nicht einfach, aber Gemeinden, die das versuchen, haben Zulauf.

Keine Volkskirche mehr

Die Prognose sollte aber nicht nur Kirchenämter beunruhigen. Wenn sie sich erfüllt, ist die Kirche im Jahr 2060 keine Volkskirche mehr. Sie wird von einer Minderheit getragen werden und vermutlich nicht mehr für alle da sein können. Denn auch die Kaufkraft aus dem Kirchensteueraufkommen wird sich halbieren. Arbeitsplätze werden ver­loren ­gehen, denn die Kirchen sind mit ihren Wohlfahrtsverbänden die zweitgrößten Arbeitgeber in Deutschland. Viele Suppen­küchen und Beratungs­stellen werden schließen müssen, und auch all die schönen Bachkonzerte und Kirchenchöre wird es wohl so nicht mehr geben. Womöglich ist dann auch der Weg zur Pfarrerin weit, wenn man sie doch mal braucht. 
Und wer macht sich politisch stark für die Schwachen – auch dann, wenn es keine Wählerstimmen bringt? Wenn die Kirchen an Einfluss verlieren, wer hinterfragt dann noch hörbar, welche Folgen künstliche Intelligenz und vorgeburtliche Tests für die Gesellschaft ­haben?

Es ist ein Fehler zu denken, die Kirchen sind so reich und groß, dass es keinen Unterschied macht, ob ich ­austrete. Es kommt auf jeden Einzelnen an, wenn die Kirchen ihre Aufgaben wahrnehmen sollen wie bisher. Die Folgen werden auch für alle spürbar sein.

Quelle: https://chrismon.evangelisch.de/print/44261 - Claudia Keller

Kirchengemeinde Neunkirchen spendet 1.000 Euro für KSG-Vereinsbus!

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Im Dezember 2019 überreichte Pfarrer Ottmar Arnd, stellvertretend für den gesamten Kirchenvorstand Neunkirchen, eine Spende von 1.000 Euro für den neuen KSG-Vereinsbus, der im Jahr 2020 angeschafft werden soll. „Wir freuen uns sehr über diese wertvolle Spende“, so der 1. Vorsitzende Stefan Roth. „Wenn man bedenkt, dass es in der Gemeinde Modautal 60 Vereine gibt, die ähnliche Projekte stemmen müssen, dann fühlen wir uns sehr geehrt, dass die Kirchengemeinde Neunkirchen die KSG Brandau so unterstützt.“ Das Verhältnis zwischen der KSG und der Kirchengemeinde ist von jeher gut – war es doch Pfarrer Ottmar Arnd, der als einer der ersten Kirchen in der Region eine Bandenwerbung am Rasenplatz der KSG Brandau mit der Aufschrift „Gott ins Spiel bringen“ platzieren ließ.

Von links nach rechts: Stefan Roth (1. Vorsitzender), Pfarrer Ottmar Arnd (Kirchengemeinde Neunkirchen), Matthias Quenzer (2. Vorsitzender)

Zum Dank eine Skulptur in Neunkirchen

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2020 geht Pfarrer Ottmar Arnd in den Ruhestand. Doch schon jetzt hat er ein Kunstwerk aufstellen lassen. Mit einer klaren Botschaft.

Bei seinen Gemeindemitgliedern ist Pfarrer Ottmar Arnd durchaus dafür bekannt, dass er gerne auch mal unkonventionelle Wege beschreitet. So auch mit seinem aktuellen Vorhaben. Denn der Pfarrer aus Neunkirchen dreht den Spieß um.

Im kommenden Jahr wird er seinen Beruf, der zugleich für ihn Berufung war, aufgeben und am 27. September in den Ruhestand gehen. Nach 36 Jahren in der evangelischen Kirchengemeinde von Neunkirchen. „Meist wird bei der Verabschiedung eines Pfarrers aufgezählt, was die Gemeinde ihm alles zu verdanken hat“, sagt Ottmar Arnd. Und weiter: „Umgekehrt will ich mich aber bei meiner Gemeinde bedanken, dass sie mir in all diesen Jahren zur Heimat geworden ist.“

Daher wird das Kunstwerk schon ein Jahr vor seiner Verabschiedung aufgestellt. Als Ort wurde eine Stelle direkt an der Nordseite des Gotteshauses ausgewählt. Tritt man durch das Tor und geht Richtung Haupteingang, liegt sie auf der rechten Seite. Zu sehen ist eine Skulptur, die etwa zwei Meter misst und rund 1,70 Meter breit ist. Das verwendete Material ist Edelstahl. „Mit der Zeit wird die Skulptur Patina erhalten“, sagt Ottmar Arnd.

Bearbeitet ist der Edelstahl zu einem Kreuz, das als Umrandung dient für die Gestalt des Christus. Neben dem Kunstwerk ist eine Gedenktafel angebracht, auf der die Botschaft steht: „Durch ihn die Welt sehen.“ Der Pfarrer erläutert: „Das ist die Botschaft, die davon ausgeht. Durch Jesus Christus kann man die Welt, die Menschen, die Natur betrachten.“

Das Motiv ist extra so gewählt und soll als Pendant gelten zur Darstellung des Jesus, der im Innern der Kirche zu sehen ist: martialisch mit Wunden und herabtropfendem Blut. Draußen vor der Kirche dagegen ist der auferstandene Christus zu sehen.

Kurzfristig gab es noch Überraschendes wegen des Transports. Denn eigentlich war vereinbart worden, dass der Bildhauer und Künstler Helmut Droll die von ihm erschaffene Skulptur aus Euerdorf bei Bad Kissingen selbst liefert, er das Fundament gießt und das Kunstwerk installiert. Doch erlitt er einen Herzinfarkt. Daher musste der Pfarrer nun selbst ran und fuhr mit seiner Frau Ingrid die knapp 200 Kilometer zum Abholort. Beim Installieren vor Ort halfen spontan mehrere Modautaler Firmen.

Von Matthias Voigt, Lokalredakteur Darmstadt-Dieburg

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