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Konzert der Philharmonie Merck - 14.05.2017

…es war wieder mal regnerisch, am Muttertag. Wie so oft wenn die Kirchengemeinde eine Veranstaltung bestreitet, bei der man auch ein Stück weit vom Wetter abhängig ist. Dabei sah es bis 14.30h noch traumhaft schön aus; auch die Vorhersage der Wetterfrösche liess hoffen. Doch nichts da. Um 15.30 öffnete der Himmel unter lautem Grollen seine Schleusen.Umso energischer stürmten die Menschen in die Kirche um den Klängen der deutschen Philharmonie Merck zu lauschen.

Russische Romantik stand bei den beiden (wie immer sehr gut besuchten Konzerten) auf dem Programm. Und wer sich bis dato nicht so recht etwas darunter vorstellen konnte, war nach den Konzerten erfüllt von einer wahnsinnig emotionalen Musik. Mit Finesse kosteten die Streicher-unter der mitreissenden Leitung von Konzert Meister Matthias Metzger die Kontraste bei Kalinnikows Serenade zwischen „feinem Pizzikato und klangvoll schwellenden Melodiebögen“(Da Echo vom 15.5.) aus. Auch bei Glasunows Thema und Variationen in g-Moll für Streichorchester erfüllten die hervorragenden Musiker die Kirche mit der ganze Fülle ihrer Instrumente. „Suggestiv wie in der Filmmusik schuf der reiche Orchesterklang Bilder von dunkler Farbgewalt“ (Echo, ebda)

War schon der 1.Teil des Konzertes ein Musikgenuss so nahm der 2. Teil in Form von Tschaikowskis Streicherserenade C-Dur die Zuhörer mit auf einen wilden Ritt durch alle Klangfarben die man sich nur denken kann: weiche, zarte, kaum hörbare zartleise Passagen, teilweise im Wiener Walzer Ambiente wechselten mit fulminanten Momenten ab, in denen das Orchester die ganze Füller seiner musischen Macht demonstrierte, und den Zuhörern Gänsehaut Momente bescherte.

Lang anhaltender rhythmischer Applaus war der Dank für ein erneut wunderbares Konzert der Philharmonie- das mittlerweile 8. in Neunkirchen. Da hat sich in der Tat eine Tradition entwickelt die wohl keiner mehr missen möchte. Auch nicht die Musiker, denen es ausnehmend gut in Neunkirchen gefällt, auch wegen der tollen Organisation des Vorbereitungsteams, das ungeheuer wichtige und hervorragende Arbeit leistet und mit dazu beiträgt dass dieses Konzert-Event weit über Neunkirchen und Modautal hinaus bekannt und beliebt ist.

Das anerkannte sogar der Himmel und hielt seine Schleusen wenigstens während der Pausen geschlossen, sodass der excellente, wie immer selbst gebackene Kuchen und auch Deftiges schnell verzehrt war. Der qualitativ hochwertige Rheinhessenwein von Pfarrers Bruder Heinz Jürgen Arnd trug das Seine für zufriedene Mienen bei.

Rundum also wieder einmal eine gelungene Veranstaltung die schon jetzt Vorfreude auf nächstes Jahr und die Jahre die noch folgen werden aufkommen lässt.

 

Hierzu schrieb auch das Darmstädter Echo einen Bericht:

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/ober-ramstadt-modautal/konzert-der-deutschen-philharmonie-merck-in-neunkirchen_17892553.htm


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